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babel option clash

scrlttr2 2016/06/14 v3.21
babel 3.9r
Freundlicherweise haben Markus Kohm und ein anderer Mitstreiter mir eine lco-Datei erstellt, die meinen Horizont bei weitem übersteigt: das alte, nicht mehr vorhandene Briefformat wurde nachgebildet und Sprachumschaltungen ermöglicht. Deshalb bitte ich um Hilfe in einem speziellen Punkt.

In der lco-Datei taucht im Zusammenhang mit der Spracheinstellung an verschiedenen Stellen ngerman auf. Nun möchte ich in einem Brief zusätzlich zu dem Haupttext einige Worte in griechischer Schrift mit Hilfe von \ibycus schreiben. Dies setzt voraus, dass als Option von babel nicht nur ngerman, sondern auch ibycus gewählt wird. In einem mit scrartcl gesetzten Dokument arbeitet

\usepackage[ibycus,ngerman]{babel}

korrekt, während es in dem Brief, im Hauptdokument in der Präambel eingefügt, zum Optionenwiderspruch führt.

Gibt es die Möglichkeit, die lco-Datei _nicht_ anzufassen und dafür im Vorspann des Hauptdokuments so etwas wie

\zusätzlicheSprache{ibycus}

zu haben? Aus der babel-Dokumentation bin ich in diesem Punkt leider nicht schlau geworden.

A. Mehl

[Admin-Edit:]

  1. <code></code> Tags an diversen Stellen eingefügt (siehe Formatierungshinweise)
  2. Textformat auf "Filtered HTML" geändert.

Ich kann mir unmöglich merken, was in in welcher lco-Datei steht, die ich wann wem verbessert habe. Ich vermute einmal, dass ich schon damals erwähnt habe, dass das Laden von Paketen in lco-Dateien durchaus kritisch zu betrachten ist. Wenn nicht, sei es hier erwähnt und damit begründet, dass man lco-Dateien auch noch nach \begin{document} laden darf, Pakete aber nicht.

Ohne also ein Minimalbeispiel vorliegen zu haben, wie das in einem Link der Forenbeschreibung dringend empfohlen wird, sei lediglich erwähnt, dass Pakete auch die globalen Optionen von \documentclass zu sehen bekommen und man daher auch darüber Sprachoptionen für babel setzen kann. Die Hauptsprache für babel setzt man inzwischen übrigens vorteilhaft per key-value-Option main=Sprache. Siehe dazu die babel-Anleitung.

Lieber Herr Kohm,

bevor es TeXnisch wird, zwei Vorbemerkungen: Einmal vielen Dank für Ihre rasche Antwort. Zum anderen zu Ihrem
Ich kann mir unmöglich merken, was in in welcher lco-Datei steht, die ich wann wem verbessert habe. : Von den beiden
lco-Dateien, die ich verwende, stammt der überwältigende Anteil nicht von mir, sondern von Ihnen selbst und von einem freundlichen Mitstreiter bei Ihnen, dessen Namen ich leider nicht mehr weiß. Ich erinnere mich noch gut daran, dass Sie diesen Freund für die Nachbildung des alten Briefformats gelobt haben. Von mir stammen nur die Zeilen mit den Einträgen für Telefonnummer und eAdresse.

Verständlich, dass Sie, der Sie nun wirklich sehr hilfsbereit sind, sich nicht an Einzelheiten erinnern können. Daher eine kurze Erinnerung daran, was vor einigen Jahren nach einigen eBriefen und einem Telefonat für mich getan worden ist:

  1. Nachbildung des alten Briefformats
  2. Leichte Umschaltmöglichkeit für fremdsprachliche Briefe
  3. Verwendbarkeit der lco-Datei für verschiedene Familienmitglieder durch zweite lco-Datei mit den persönlichen Daten

Jetzt zum aktuellen Problem. Die Sprachumschaltung ist mit \selectlanguage{ngerman}, worauf ich - ganz ohne Minimalbeispiel - hingewiesen worden bin, gelungen.

Vielen Dank noch einmal vor Ihre Zeit damals und auch jetzt wieder.

Mit freundlichen Grüßen

A. Mehl

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