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Deckungslücke

Wie im Beitrag »Nichts im Leben ist umsonst« erklärt, verursacht der Betrieb von komascript.de natürlich auch Kosten. Da sich diese Seite den Server mit anderen teilt, verteilen sich glücklicherweise auch die reinen Serverkosten auf mehrere Schultern. Für die Jahre 2012 und 2013 verzeichnet Raymond allerdings eine Deckungslücke von 836,80 €. Da er bereits den größten Teil der Arbeit mit dem Server leistet und das übrigens ausgezeichnet erledigt, ist IMO nicht einzusehen, dass er auch noch auf den Kosten sitzen bleibt.

Schöne neue Welt?

Der Betrieb eines Servers und die Verwaltung eines Web-Auftritts kostet nicht nur Geld, sondern vor allem auch Zeit. Das gilt zumindest, wenn man halbwegs sorgfältig vorgehen will. Glücklicherweise muss diese Arbeit bei komascript.de nicht von einer einzigen Person erledigt werden, so dass meist ganz gut zu bewältigen ist. Heute also einmal ein paar Einblicke in den Alltag der Administration.

Blacklist

Immer wieder hält mich Spam von sinnvoller Arbeit ab. Zwar verwende ich für alle E-Mail-Postfächer Spam-Filter, wegen der sporadischen false-positiv.Entscheidungen ist es aber notwendig, dass ich mir ca. einmal in der Woche einen Überblick verschaffe. Damit das nicht zu lange dauert, habe ich irgendwann begonnen, Adressen und ganze Addressblöcke in eine Blacklist aufzunehmen. Mails von den entsprechenden Absendern werden gar nicht erst angenommen, sondern unmittelbar entsorgt.

In dieser Liste sind derzeit folgende Einträge zu finden:

Bitte, Danke, Nerv mich nicht!

Gerade ist mir aufgefallen, dass es hier im KOMA-Script Documentation Project nicht nur formal, sondern auch emotional eine Zwei-Klassen-Gesellschaft gibt. Formal verläuft die Grenze zwischen normalen Benutzern und sogenannten Trusties. Emotional verläuft die Grenze zwischen Benutzern, von denen man außer ihrer Frage nie etwas hört, und Benutzern, die die Höflichkeitsformeln des Alltags auch hier anwenden.

Zeitenwandel

Nächstes Jahr sind es 30 Jahren, dass ich Software schreibe und weiter gebe. Damals war OpenSource nicht so wichtig wie kostenlos. Frei haben wir das trotzdem genannt oder Public Domain. Heute ist OpenSource wichtiger als kostenlos und viele verwechseln beides nur deshalb wieder, weil sie OpenSource-Software in der Regel auch kostenlos bekommen.

BerliOS macht dicht!

Zu befürchten war es bereits nach Rundschreiben, in dem gefragt wurde, wie man BerliOS nutzt und was man selbst bereits wäre, für den Service zu leisten. Jetzt ist es amtlich: BerliOS schließt zum 31. Dezember die Pforten.

Ignorante Männer und starke Frauen

Sport und Technik sind Männerdomänen, Frauen tun sich darin eher schwer.

Ein wenig Statistik

Heute will ich mich mal (wieder) mit dem Betrieb von komascript.de befassen. Beginnen will ich mit ein wenig Statistik.

Gähn!

Es gibt immer einen Grund zum Gähnen. Einer gähnt aus reiner Langeweile. Ein anderer gähnt, weil er etwas Schlaf vertragen würde. Wieder ein anderer gähnt, weil er gerade aufgewacht ist. Und noch ein anderer gähnt schlicht, weil er jemandem beim Gähnen zugeschaut hat.

Nichts im Leben ist umsonst

Obwohl eine alte Weisheit sagt, dass nichts im Leben umsonst ist, gibt es im Internet scheinbar unzählige Dinge umsonst. Dazu gehören auch diverse Foren wie komascript.de. Tatsächlich kosten all diese Dinge irgend jemanden immer irgend etwas. In vielen Fällen werden Web-Auftritte über Werbung finanziert. In einigen Fällen hat sich auch schon erwiesen, dass kommerzielle Anbieter der Datensammelwut verfallen sind und diese Daten gewinnbringend nutzen. Bei komascript.de ist das anders ...

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