Gerade ist mir aufgefallen, dass es hier im KOMA-Script Documentation Project nicht nur formal, sondern auch emotional eine Zwei-Klassen-Gesellschaft gibt. Formal verläuft die Grenze zwischen normalen Benutzern und sogenannten Trusties. Emotional verläuft die Grenze zwischen Benutzern, von denen man außer ihrer Frage nie etwas hört, und Benutzern, die die Höflichkeitsformeln des Alltags auch hier anwenden.
Nächstes Jahr sind es 30 Jahren, dass ich Software schreibe und weiter gebe. Damals war OpenSource nicht so wichtig wie kostenlos. Frei haben wir das trotzdem genannt oder Public Domain. Heute ist OpenSource wichtiger als kostenlos und viele verwechseln beides nur deshalb wieder, weil sie OpenSource-Software in der Regel auch kostenlos bekommen.
Zu befürchten war es bereits nach Rundschreiben, in dem gefragt wurde, wie man BerliOS nutzt und was man selbst bereits wäre, für den Service zu leisten. Jetzt ist es amtlich: BerliOS schließt zum 31. Dezember die Pforten.
Sport und Technik sind Männerdomänen, Frauen tun sich darin eher schwer.
Der herausragende Vorteil von ausgewachsenen Editoren wie eben Emacs
liegt darin, dass man sie eigenen Bedürfnissen anpassen kann.
Wir benutzen ein wahnsinnig fortschrittliches Textsatzsystem und einen total
abgefahrenen Editor. Da ist es doch echt peinlich, dass dieses Beispiel --
Das nützlichste Helferlein, wenn man längere Texte mit Emacs schreibt,
hört auf den Namen synctex. Wozu es dient, erklärt man am besten am Beispiel des Korrekturlesens:
Vor ungefähr zwei Jahren habe ich begonnen, beruflich Emacs zu verwenden, um Texte mit LaTeX zu schreiben. Ich bin so eine Art Geisteswissenschaftler, genauer gesagt: Jurist.
Nach zwei Jahren mit Emacs, AUCTeX und LaTeX wird es Zeit, all' die anfangs ganz erstaunlichen Helferlein vorzustellen, bevor ich vergesse, wie erstaunt und erfreut ich bei deren jeweiliger Entdeckung war.
Heute will ich mich mal (wieder) mit dem Betrieb von komascript.de befassen. Beginnen will ich mit ein wenig Statistik.
Es gibt immer einen Grund zum Gähnen. Einer gähnt aus reiner Langeweile. Ein anderer gähnt, weil er etwas Schlaf vertragen würde. Wieder ein anderer gähnt, weil er gerade aufgewacht ist. Und noch ein anderer gähnt schlicht, weil er jemandem beim Gähnen zugeschaut hat.