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Hilfe bei Fehlereingrenzung

Ich arbeite zur Zeit mit LyX an einem komplexeren Dokument, in das wiederum andere eingebunden sind. Dabei kommt scrbook zum Einsatz, für die Bibliografie biblatex-chicago. LyX erzeugt ein m.E. fehlerfreies .tex Dokument, beim Kompilieren desselben erhalte ich ganz am Ende aber folgende Fehlermeldung:

! Illegal parameter number in definition of \z.
<to be read again> 
                   \crcr 
l.1523 \end
           {document}
You meant to type ## instead of #, right?
Or maybe a } was forgotten somewhere earlier, and things
are all screwed up? I'm going to assume that you meant ##.

Die beiden vorletzten Zeilen des tex-Pendants zum Hauptdokument sind

\printbibliography
\end{document}

Lasse ich die Bibliografie raus, ist alles OK. Ist es eigentlich auch so, denn ich erhalte tatsächlich am Ende ein PDF, an dem ich keine Fehler entdecken kann. Allerdings macht mir die Fehlermeldung doch Kopfschmerzen. Ich würde mich daher über Tipps freuen wie ich den Fehler eingrenzen kann.

Bisher konnte ich den Fehler in Zusammenhang mit einem Teildokument bringen, aber sukzessives Löschen der Inhalte hat mich hier leider nicht weitergebracht, da der Fehler erst verschwand nachdem ich das gesamte Teildokument entfernt hatte.

Grüße,
Florian

forum: 

Du hast vermutlich einen Fehler in der Literaturdatenbank (bib-Datei) oder bei der Generierung des Literaturverzeichnisses (bbl-Datei) ging etwas schief. Jedenfalls glaube ich nicht, dass das ein KOMA-Script-Problem ist.

Eingrenzen kannst Du es, indem Du die bib-Datei minimierst (Stichwort: Halbierungssuche). Natürlich muss man dabei immer komplette Datensätze auskommentieren.

Theoretisch könnte es auch ein Fehler im verwendeten biblatex-Stil beziehungsweise etwaigen entsprechenden Definitionen in der Präambel sein.

Und dann darf man auch nicht vergessen, dass LyX teilweise recht fiesen Code erzeugt, um irgend etwas beispielsweise zu unterschiedlichen Verarbeitungszeitpunkten auszuführen. Dass dabei etwas schief läuft, kann man nie ganz ausschließen – jedenfalls solange man keinen Code gesehen hat.

.. der Fehler hatte nichts mit KOMA-Script zu tun. Danke dennoch für die Tipps! Über die Halbierungssuche bin ich weiter gekommen, konnte einen kritischen Datensatz im .bib File ausmachen. Interessanterweise war der Fehler nicht nur durch Entfernen desselben zu beheben sondern auch durch Verschieben ans Ende der Datei.

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