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Fix für lgrcmr.fd (cbgreek)

Bild von Markus Kohm

Bei Verwendung von cbgreek wird im README geraten \usepackage[10pt]{type1ec} zu verwenden. Diese Anweisung sorgt dann leider dafür, dass alle Schriftgrößen aller T1 codierten Fonts durch Vergrößerung oder Verkleinerung der 10-pt-Größe erzeugt werden, statt dass die dafür vorgesehenen Entwurfsgrößen verwendet werden. Tatsächlich will man das aber eigentlich nur für die griechischen Fonts der LMR-Familie. Das hier vorgestellte bash-Script erzeugt und installiert aus der Original lgrcmr.fd eine neue Datei mit gleichem Dateinamen (aber neuen Identifikation), mit der die Verwendung von \usepackage[10pt]{type1ec} nicht mehr notwendig sein dürfte. Das führt dann in Dokumenten, die auch lateinische Buchstaben verwenden zu besseren Ergebnissen.

Die Anwendung ist einfach: Runterladen und wahlweise als root oder als Anwender starten. Wird es als root gestartet, so wird die neue Datei normalerweise in TEXMFLOCAL abgelegt. Wird es als normaler Anwender gestartet, so wird die neue Datei normalerweise in TEXMFHOME abgelegt. Wenn etwas nicht funktioniert, wird eine Fehlermeldung ausgegeben. Ansonsten findet man anschließend im aktuellen Verzeichnis noch eine Datei fixlgrcmr.pdf, in der ein paar griechische Buchstaben enthalten sind.

Besonderer Dank gilt Ulrike Fischer, auf deren Analyse und Idee das Script basiert.

Es sei noch darauf hingewiesen, dass dieses Script hier eigentlich off-topic ist und es hier auch keinen Support dafür geben wird. Probleme mit cbgreek bitte beispielsweise auf TeX-D-L oder de.comp.text.tex diskutieren. Ich selbst verwende kein cbgreek!

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Datei fixlgrcmr.fd_.sh3.15 KB
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