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Bekannte Probleme und Änderungen in KOMA-Script 3.22

Dies ist die aktuelle, stabile Version, die

bereit steht.

Bekannte Probleme:

scrbase:
  • Wird innerhalb einer Option sowohl \AtEndOfFamilyOptions verwendet als auch danach mit \FamilyOption oder \FamilyOptions eine weitere Option derselben Familie aufgerufen, so wird verschwindet der Code von \AtEndOfFamilyOptions im Nirwana.
    Hinweis: Das Problem ist ab KOMA-Script v3.23.2594 behoben.
  • Wird eine Option, die \AtEndOfFamilyOptions verwendet, per \ExecuteFamilyOptions ausgeführt, so wird der Code von \AtEndOfFamilyOptions nie ausgeführt.
    Hinweis: Das Problem ist ab KOMA-Script v3.23.2594 behoben.
  • \ifdvioutput liefert mit luaTeX nach Version 0.85 immer true als Ergebnis.
    Hinweis: Dieses Problem kann auf altbekannte Weise mit dem Kompatibilitätspaket luatex85 umgangen werden. Alternativ kann man auch einfach \ifpdfoutput verwenden, um (zunächst) auf PDF-Ausgabe zu testen.
    Hinweis: Das Problem ist ab KOMA-Script 3.23.2584 behoben.
scrlayer-notecolumn:
Hinweis: Da scrlayer-notecolumn nur eine Konzeptstudie ist, ist gar nicht beabsichtigt, damit alle möglichen Erwartungen zu befriedigen. Probleme stellen daher nicht automatisch Bugs dar.
  • \label, \index und \glossary funktionieren in Notizspalten nicht.
    Hinweis: Dieses Problem sollte ab scrlayer-notecolumn 0.1.2582 aus KOMA-Script 3.23.2582 behoben sein.

Wichtige Änderungen:

scrartcl, scrbook, scrreprt:
\newline innerhalb des Textes von \caption ist zwar weiterhin nicht empfohlen, funktioniert aber wie erwartet und schaltet auch auf mehrzeilige Verarbeitung. \\ benötigt hingegen ggf. weiterhin ein \protect.
scrguide:
Die freie Anleitung ist farblich neu gestaltet. An anderer Stelle in Erklärungen verwendete Befehle, Umgebungen, Zähler, Optionen sind direkt auf die für das jeweilige Kapitel relevanteste Erklärung derselben verlinkt.
typearea:
  • Wird typearea zusammen mit dem preview-Paket und dessen Option tightpage verwendet, so werden am Dokumentanfang keine \special für die Papiergröße mehr geschrieben, weil das preview-Paket damit nicht umgehen kann, falls XeLaTeX verwendet wird. Erkannt wird dies über das Vorhandensein von \pr@nextbb und \ifPreview gleich \iftrue. Dies ist in erster Linie ein Zugeständnis an LyX.
  • Bei Option paper hängt es von der gewählten Orientierung des Papiers ab, ob die Semantik paper=Breite:Höhe oder paper=Höhe:Breite ist. Bei paper=landscape oder paper=seascape ist der kleinere Wert immer die Höhe und der größere die Breite. Dagegen ist bei paper=portrait (Voreinstellung) der kleinere Wert immer die Breite und der größere die Höhe.
    Mit version=3.21 kann auf das frühere Verhalten zurückgeschaltet werden. Es sei aber darauf hingewiesen, dass dann aus Gründen der Kompatibilität die Reihenfolge von Angabe der Papiergröße und Angabe der Ausrichtung von Bedeutung sein kann.
  • Es gibt eine neue Option, mit der Einstellungen von typearea an geometry weitergereicht werden, falls das Paket geometry geladen wird. Das ermöglicht theoretisch auch, das Seitenformat bzw. die Seitenausrichtung im Dokument über typearea zu ändern, die Verteilung der Ränder und die Größe des Satzspiegels dann aber mit \newgeometry zu verändern (geometry alleine bietet das nicht). Ebenso kann man mit typearea grundsätzliche Einstellungen vornehmen, aber anschließend über geometry beispielsweise nur den linken und rechten Rand ändern. Die Option gilt aber weiterhin als experimentell.
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