KOMA-Script ist eine Sammlung von Klassen und Paketen für LaTeX (siehe http://www.dante.de). KOMA-Script existiert seit 1994 und existierte davor als LaTeX 2.09-Paket. Es ist eine Menge Arbeit, die Implementierung und Dokumentation von KOMA-Script weiter zu verbessern – beinahe zu viel für einen allein. Daher wurde dieses Projekt ins Leben gerufen, dessen Ziel es war, eine neue Dokumentation zu erstellen und zu pflegen.

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The never ending story …

Wieder einmal eine neue KOMA-Script-Release und wieder einmal dasselbe Theater, wie es in unregelmäßigen Abständen auftritt, wenn ich eine neue Release für eines meiner LaTeX-Pakete erstelle. Da dies auch in die Frage hineinspielt, warum es tatsächlich bis zu dieser KOMA-Script-Release so lange gedauert hat und warum es beispielsweise das titlepage-Paket nur hier auf komascript.de nicht aber bei anderen Distributoren gibt, wäre es unehrlich, das ganze einfach unter den Teppich zu kehren.

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Beispiel für Teil-Überschrift rechts unten

Gerade hat mich die Frage erreicht, ob es mit scrbook einfach möglich sei, die Teil-Überschrift (\part) unten rechts auf der Seite anzuzeigen. Das ist so trivial einfach, dass ich euch die Lösung nicht vorenthalten will:

\documentclass{scrbook}
\renewcommand*{\partheadstartvskip}{\vspace*{\fill}}% Abstand darüber (maximal)
\renewcommand*{\partheadendvskip}{}% Kein Abstand unter der Überschrift
\let\raggedpart\raggedleft% rechtsbündig
\usepackage{blindtext}
\begin{document}
\part{First Part}
\blinddocument
\end{document}
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Warum gibt es eigentlich seit einem Jahr kein neues KOMA-Script?

Das ist eine gute Frage und es gibt darauf nur eine recht schlechte Antwort: Weil ich selbst keinen Bedarf dafür habe.

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Emacs mit Okular als Standardviewer

Während Debian-Anwender in der Regel mit evince als PDF-Viewer meist sehr zufrieden sind, erhalten openSUSE-Anwender beim ersten Versuch, aus emacs mit aucTeX heraus einen PDF-Viewer zu starten meist eine Fehlermeldung, weil evince nicht installiert ist. Das liegt daran, dass bei openSUSE KDE der bevorzugte Desktop ist und daher in der Voreinstellungen nur wenige oder keine GNOME-Programme installiert sind. Das Problem lässt sich auf zwei Wegen lösen.

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(La)TeX Befehlsliste

Immer wieder einmal werde ich gefragt, wie man zu einem Befehl die Datei findet, in der er definiert ist. Ich habe deshalb ein perl-Script geschrieben, das den latex- und den generic-Zweig meiner TeX-Live-Installation durchsucht und dabei eine Datenbank über die gefundenen Befehlsdefinitionen und über die zu den jeweiligen Dateien gehörenden TeX Live Pakete anlegt.

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